Lehrstuhl für Neuere deutsche Literatur - Prof. Dr. Friedrich Vollhardt
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Dr. Julia Röthinger

Prof. Dr. Susanne Reichlin
Lehrstuhl für Deutsche Literatur des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit bis 1700
mit einem Schwerpunkt auf der Texttheorie

Prof. Dr. Friedrich Vollhardt
Lehrstuhl für Neuere deutsche Literatur und die Literatur der Frühen Neuzeit

Kontakt

Dr. Julia Röthinger
Ludwig-Maximilians-Universität München
Department I - Germanistik, Komparatistik, Nordistik, Deutsch als Fremdsprache
Institut für Deutsche Philologie
Schellingstraße 3 // Rückgebäude
80799 München

Raum: Rückgebäude // 403
Telefon: +49 (0) 89 / 2180 - 6740

Lehrstuhlkoordination

Prof. Dr. Susanne Reichlin
Lehrstuhl für Deutsche Literatur des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit bis 1700
mit einem Schwerpunkt auf der Texttheorie

Prof. Dr. Friedrich Vollhardt
Lehrstuhl für Neuere deutsche Literatur und die Literatur der Frühen Neuzeit

Funktionen

  • Mentorin (Schwerpunkt: Kommunikation und Beratung) | Ausbildung über das P2P-Mentoring-Programm des LMU Centers for Leadership and Peoplemanagement
  • Mitglied im LMU–China Academic Network (ChAN) | Betreuung chinesischer Gaststudierender
  • Master Userin für GWI- und LRZ-Domains am Institut für Deutsche Philologie der LMU München | LMU-Webredakteurin in Fiona

Aktuelles Projekt

Literarische Orte in Deutschland. Ein Atlas

Literarische Texte porträtieren und gestalten nicht nur (fiktive) Räume, sie entstehen auch selbst innerhalb topographischer Konstellationen. Räume, Städte und Landschaften schreiben sich in das Setting einer Handlung ein und prägen diese dadurch mit, wie zugleich Fürstenhäuser und Salons als "Denkräume" (Henrich) den literarisch-philosophischen Diskurs zu beflügeln vermögen. Erinnert sei nur an Theodor Storms Novelle "Der Schimmelreiter", die minutiös den Aufbau eines Deichs beschreibt, oder an den Berliner Salon Rahel Levin-Varnhagens, einem der bedeutendsten Zentren der literarischen Spätromantik und Treffpunkt für Dichter wie Heinrich von Kleist, E.T.A. Hoffmann und Bettina von Arnim. Die geplante Monographie 'geht' diesen Orten nach und möchte keine chronologische, dafür aber eine topografische Übersicht über das literarische Deutschland erstellen. 

Publikationen

Monographien

Ästhetische Erkenntnis und politisches Handeln: Max Frisch und Friedrich Dürrenmatt in Konstellationen ihrer Zeit. Berlin u.a.: Peter Lang 2018 (= Mikrokosmos 83). [Link zur Verlagshomepage]

Aufsätze

"Erosion ist ein langsamer Vorgang." Das Verschwinden des Ich in Max Frischs Erzählung "Der Mensch erscheint im Holozän". In: Limbus 8 (2015), S. 125–146.

Rezensionen

Ulrich Weber u.a. (Hg.): Dramaturgien der Phantasie. Dürrenmatt intertextuell und intermedial. Göttingen: Wallstein 2014 (= Dürrenmatt Studien 1) | Marta Famula: Fiktion und Erkenntnis. Dürrenmatts Ästhetik des 'ethischen Trotzdem'. Würzburg: Königshausen & Neumann 2014 (= Konnex 3). In: Arbitrium 35/2 (2017), S. 262–267.

Patricia Käppeli: Politische Systeme bei Friedrich Dürrenmatt. Eine Analyse des essayistischen und dramatischen Werks. Köln u.a.: Böhlau 2013 (= Literatur und Leben 84). In: Arbitrium 32/3 (2014), S. 381–384.

Vorträge

"Der Mensch bleibt ein Laie." Der enzyklopädische Garten des Armand Schulthess und seine literarische Darstellung bei Max Frisch (Ascona 2018). [Link zum Tagungsbericht]

"... dass das Leben immerzu eine Todesrichtung hat." Zur Konzeption des 'ganzen' Menschen bei Max Frisch (Berlin 2018). [Link zur Tagung]

"Erosion ist ein langsamer Vorgang." Das Verschwinden des Ich in Max Frischs Erzählung "Der Mensch erscheint im Holozän" (Oberradein 2016). [Link zum Kolloquium]

Hoffnung wider alle Hoffnung. Zu den Psalmgedichten Friedrich Dürrenmatts (Neuchâtel 2014).